Der feine Unterschied zwischen „normal“ und optimal

Hormone selbst regulieren

Was wäre, wenn du selbst deine Hormone regulieren könntest – ohne Vorwissen, ohne Zweifel und ohne blindes Ausprobieren?

Was wäre, wenn du einen verlässlichen Kompass hättest, der dir glasklar zeigt, was für deine Energie und deinen Körper wirklich Sinn macht, um ihm wieder voll und ganz zu vertrauen?

Was wäre, wenn du deine bioidentische Hormonanwendung selbstsicher in die Hand nehmen könntest, ohne das Gefühl, auf dich alleine gestellt zu sein?

Viele stecken in einem ewigen Kreislauf aus Versuch und Irrtum fest. Man probiert dieses und jenes, sucht nach Antworten und am Ende bleibt oft nur Frustration. Das Gefühl, im dichten Dschungel aus Ratschlägen die Orientierung verloren zu haben. Aber dieser Alleingang muss nicht sein.

Das Phänomen: „Alles unauffällig!“

Vielleicht kennst du das: Du gehst zur Blutabnahme, wartest ein paar Tage und dann kommt dieser eine Satz: „Alles unauffällig. Die Werte sind im Normbereich.“

Eigentlich müsstest du erleichtert sein. Aber stattdessen sitzt du da und spürst, dass dein innerer Kompass in eine völlig andere Richtung zeigt als dieser Laborzettel. In deinem Kopf kreisen die Fragen:

  • Warum fühle ich mich mit jedem alltäglichen Kleinkram auf einmal so überfordert?

  • Warum habe ich ständig Heißhunger, besonders auf Süßes?

  • Warum nehme ich plötzlich zu – vor allem an Brust, Bauch und Oberschenkeln –, obwohl ich absolut nichts anders mache als früher?

  • Warum dauert es länger, bis ich einschlafe, liege nachts wach, bin gereizt, habe Kopfschmerzen und fühle mich einfach nicht mehr wie ich selbst?

Übrigens: Dieses Phänomen betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Auch Männer erleben oft, dass die gewohnte Leistungsfähigkeit nachlässt, die Erholung länger dauert oder die Konzentration im Alltag schwerer fällt – während die Arztbefunde als „unauffällig“ gelten.
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Auf dem Papier sah alles „okay“ aus. Aber der Körper lügt nicht. Es muss irgendetwas sein, man bildet sich das schließlich nicht ein!

Warum „normal“ nicht gleich „optimal“ ist

Die Wahrheit ist: Ein „Normbereich“ bedeutet nicht automatisch, dass der Wert für dich persönlich optimal ist.

Hinter den Referenzbereichen der Labore steckt eine rein statistische Ermittlung: Das Labor wirft die Messwerte von tausenden Menschen in einen Topf und errechnet den Durchschnitt. Die mittleren 95 Prozent bilden dann die „Norm“.

Der Haken an der Sache? In diesem Topf befinden sich unzählige Menschen, bei denen überhaupt nicht berücksichtigt wird, wie gesund sie eigentlich sind oder ob sie beispielsweise Medikamente nehmen. Man wird hier also mit einem allgemeinen Durchschnittswert verglichen. Ein Normbereich zeigt vor allem die extremen Ausreißer an.

Er sagt allerdings wenig darüber aus, ob dein Stoffwechsel wirklich rund läuft, ob Mikronährstoffe fehlen oder warum du dich im Alltag wie auf Sparflamme fühlst. Oft gibt es im Körper schleichende Veränderungen, lange bevor ein Wert die offiziellen Labor-Referenzbereiche verlässt.

Blut-Normbereiche, wie ich sie von Dr. Rimkus kennengelernt habe

Die Labor-Referenzbereiche, die Dr. Rimkus für bioidentische Hormone im Blut ermittelt hat, sind durch langjährige Beobachtungen und Messreihen an vielen Tausend Menschen entstanden. Sie beschreiben den Bereich, in dem etwa 85 % der Personen keine Beschwerden mehr im Zusammenhang mit einem Hormonmangel hatten, sich wohlfühlten und insgesamt stabiler waren.

Dabei ist es erst einmal unbedeutend, ob ein Standard-Labor diese speziellen Referenzbereiche auf dem Zettel aufführt oder stattdessen die Werte für das jeweilige Alter und Geschlecht anzeigt. Letztere definieren in der Postmenopause oder Andropause niedrige Östrogen- und Progesteronergebnisse (und bei Frauen zusätzlich ein hohes FSH) schlicht als „normal“ – weil es dem Alter entspricht.

Wenn wir uns aber an dem Hormonwissen orientieren, wie ich es von Dr. Rimkus und Dr. Dr. Beck erlernt habe, lassen wir der Natur nicht ihren Lauf, sondern suchen nach einer optimalen Basis, um Gesundheit und Wohlbefinden aktiv zu fördern. Denn es reicht nicht aus, Zahlen auf einem Zettel einfach „abzuwinken“: Ein Laborwert ist immer nur so gut wie das Verständnis für die Details dahinter.

Wenn das System aus dem Takt gerät

Nicht nur die Zusammenhänge mit dem Hormonspiegel, sondern auch die Themen rund um Schilddrüse, Mikronährstoffe, Darm und das Spurenelement Jod spielen hier eine entscheidende Rolle.

Es lohnt sich, im Alltag die echten Energieräuber aufzudecken, die auch die Hormonaufnahme maßgeblich beeinflussen können:

  • Stoffwechsel auf Handbremse: Wenn den Zellen die Basis fehlt, läuft der Motor leer – und das Gewicht steigt.

  • Die Schlaf-Falle: Wenn die nächtliche Regeneration streikt, startet der Morgen schon im Krisenmodus.

  • Verborgene Saboteure: Chronischer Alltagsstress, fehlende Hormone oder ein ungedeckter Nährstoffbedarf.

  • Der falsche Takt: Kleine, unbewusste Gewohnheiten, die darüber entscheiden, ob wir uns wohlfühlen oder ständig gegen eine Wand rennen.

Der Autor Robin Sharma hat einmal geschrieben:

„Veränderung ist am Anfang schwer, in der Mitte chaotisch und am Ende wunderschön.“


Genau da stehen viele, wenn sie mit einer bioidentischen Hormonanwendung starten. Am Anfang ist es schwer, überhaupt den Mut für den ersten Schritt zu finden. In der Mitte wird es oft chaotisch, weil der Körper Zeit für die Umstellung braucht und nicht alles von heute auf morgen schnurgerade verläuft. Aber am Ende steht das Ziel, das wir alle wollen: Dass die Balance zurückkehrt.

Dein Wissen, dein Kompass – Hilfe zur Selbsthilfe

Durch den engen Austausch mit funktionell arbeitenden Ärzten wurde mir schnell klar, wie tief man graben muss, um echte Antworten zu finden. Das war für mich der Anstoß, mich immer weiter fortzubilden, tiefer in die Materie einzutauchen und Dingen bis ins kleinste Detail auf den Grund zu gehen.

Ich weiß, vielen von euch geht es genauso. Genau aus diesem Grund möchte ich dieses Wissen an dich weitergeben: Damit du selbst aktiv werden kannst. Mein Ziel für dich ist Hilfe zur Selbsthilfe. Ich möchte dir das nötige Handwerkszeug vermitteln und dich unterstützen, deine Gesundheit fundiert und selbstbestimmt in die Hand zu nehmen – angefangen bei der Hormonanwendung bis hin zu den anderen Bausteinen, die dir im Alltag wieder echte Energie und Lebensfreude bringen.

Der erste wichtige Schritt zu verlässlichen Werten:
Damit die Werte überhaupt eine aussagekräftige Basis bieten, müssen bei der Blutabnahme einige wesentliche Punkte beachtet werden. Um das Risiko verfälschter Ergebnisse so gering wie möglich zu halten, habe ich alle wichtigen Details in meinem Hormon-Guide zur Blutabnahme für dich zusammengefasst.


Bitte beachte:
Meine Tätigkeit gehört zu den freien Gesundheitsberufen. Sie dient der Gesundheitsvorsorge und dem Wohlbefinden. Meine Website umfasst mein Wissen zur Rimkus-Methode, das ich in Rimkus-Intensivseminaren erlernt habe, die von Dr. Volker Rimkus, Dr. Dr. Thomas Beck und Dr. Eduard Rosler durchgeführt wurden. Ergänzt durch persönliche Informationen der vorgenannten Personen, den führenden Ärzten im Zusammenhang mit der Rimkus-Methode. Zusätzlich meinen umfangreichen Erfahrungsschatz, den ich mir über die Jahre in Bezug auf die Rimkus-Methode angeeignet habe.
Des Weiteren enthält meine Website weitere Inhalte zu verschiedenen Themen auf Gesundheitsvorsorge bezogen.

Tipps betreffen gesunde Lebensführung, Gesundheitsprävention und Resilienz im Alltag. Sie ersetzen keine ärztliche Abklärung oder Behandlung.
Dieser Blog-Beitrag ist keine Empfehlung, keine Therapie und kein Wirkversprechen. Es ist meine persönliche Erfahrung, Beobachtung und Meinung.