Prostata & Bauchfett: Warum Testosteron zu kurz gedacht ist
Kennst du das? Der Bauch wächst trotz Diät und Sport, und plötzlich meldet sich auch noch die Prostata? Wenn das passiert, greifen viele Männer zu Testosteron – der richtige Weg zum Ziel?
Die allermeisten Hormonthemen betreffen Mann und Frau gleichermaßen, auch wenn das in meinen Beiträgen auf den ersten Blick auch nicht immer eindeutig erkennbar sein mag. Heute spielt der Mann die „erste Geige“!
Es ist deutlich weniger bekannt, dass der Hormonmangel bei Männern ebenfalls ab etwa Mitte 30 beginnt. Dieser Prozess verläuft meist unbemerkt, da die Hormonspiegel nur sehr langsam sinken. Probleme wie Burnout oder Depressionen basieren häufig auf einem solchen unentdeckten Mangel, wie Dr. Rimkus in seinen Forschungen feststellen konnte. Er war weltweit der Erste, der 1993 auch Männer mit Östrogenen behandelte. Er wurde damit zum Pionier in der Erforschung und Behandlung des Hormondefizits beim Mann.
Andropause: Die Wechseljahre des Mannes
Bei dem Begriff „Wechseljahre“ fühlen sich Männer nicht angesprochen, da dieses Wort nur mit Frauen verbunden ist. Um diese Lücke zu schließen, wird für den Mann der Begriff der „Andropause“ verwendet.
Häufig ist es übrigens die Partnerin, die selbst gute Erfahrungen mit Hormonen gemacht hat und ihren Mann motivieren möchte, einen Hormonstatus bestimmen zu lassen.
Symptome selbst testen: Du fragst dich, ob deine Hormone noch in Balance sind? Dr. Rimkus hat eine Symptomliste für den Mann zusammengestellt. Neugierig auf das Ergebnis?
Was hat DHT mit der Prostata zu tun?
Wer im Internet nach „Prostata“ sucht, tut das meist wegen schwachem Urinstrahl oder nächtlichem Harndrang. Wenn das Wort „Hormone“ fällt, denken Männer an Testosteron. Das ist aus Erfahrung von Dr. Rimkus zu kurz gedacht.
In der Schulmedizin wird davon ausgegangen, dass im Alter der Testosteronspiegel sinkt und dies die Ursache für eine gutartige Prostatavergrößerung sei. Tatsächlich sinkt Testosteron erst später ab und zwar dann, wenn Progesteron bereits „im Keller“ ist.
Genau hier liegt auch der Schlüssel:
- Die Schutzfunktion: Progesteron hemmt die 5-Alpha-Reduktase.
- Die Kettenreaktion: Es verhindert so die Umwandlung von Testosteron in zu viel DHT (= das aktive Abbauprodukt von Testosteron), welches die Prostatavergrößerung und auch Haarausfall begünstigt.
- Die Folge: Fehlt das schützende Progesteron, läuft dieser Umbau ungebremst ab. Diese Vergrößerung führt mit der Zeit zu den typischen Problemen beim Wasserlassen und begünstigt schmerzhafte Entzündungen der Prostata (Prostatitis).
Apropos Androgene: Wenn der Stoffwechsel streikt
Obwohl der Körper anfangs noch genügend männliche Hormone (Androgene) produziert, lässt eine altersbedingte Enzymschwäche zuerst das Östrogen absinken. Es entsteht ein kurzzeitiger Östrogenmangel bei gleichzeitigem Androgen-Überschuss.
Das signalisiert dem Gehirn fälschlicherweise, dass zu wenig Insulin für den Blutzuckerspiegel da sei. Dr. Rimkus bringt die Folge auf den Punkt: Man nimmt kiloweise zu.
Der Wechseljahres-Bauch
So entsteht bei Mann und Frau der typische Bauch in den Hormonmangeljahren. Ist er erst einmal da, wird es selbst mit einer Hormongabe schwer, ihn wieder loszuwerden. Verstärkt wird dieses Brust- und Bauchwachstum oft noch durch Medikamente wie Betablocker, Blutdrucksenker oder Psychopharmaka.
Gewichtszunahme trotz Diät
Wer nun versucht, mit einer Diät gegenzusteuern, kämpft gegen den eigenen Körper: Da dieser ohnehin ständig „Hunger“ signalisiert, verstärkt eine Diät das Hungergefühl zusätzlich.
Gelingt sie tatsächlich, wartet schon die nächste Falle: Der weiter sinkende Östrogenspiegel drosselt die Produktion von Wohlfühl-Hormonen im Gehirn. Die Folge dieses Nährstoff- und Hormonentzugs sind Depressionen, Schlafstörungen, Herzschmerzen und viele andere typische Wechseljahresbeschwerden, die auch auf die Andropause zutreffen. Es kann eine vielfältige Palette sein.
Zurück zur Prostata und der SchulmedizinDer Heilpraktiker René Gräber schreibt zum Vorgehen der Schulmedizin: „Wenn die Prostata wächst, wird meist der Rezeptblock gezückt.“ Doch die gängigen Medikamente bergen oft große Risiken:
- Symptom-Linderung ohne Ursachenlösung: Einige Mittel entspannen zwar kurzfristig die Muskeln an der Blase, damit das Wasserlassen wieder leichter fällt – die Prostata selbst bleibt davon aber unbeeindruckt groß. Zudem drohen Nebenwirkungen wie Schwindel oder Kreislaufprobleme.
- Hormon-Blockade: Andere Tabletten blockieren zwar den Umbau des Testosterons, damit die Prostata schrumpft, aber es wird oft mit einem hohen Preis bezahlt: Libidoverlust, Erektionsstörungen und depressive Verstimmungen stehen hier auf der Tagesordnung. Der PSA-Wert zeigt sich verfälscht.
- Dämpfung des Drangs: Wird wegen des ständigen Reizes ein drittes Mittel eingesetzt, unterdrückt das zwar den Harndrang, bringt aber den Botenstoff-Wechsel im Gehirn durcheinander. Das führt nicht nur zu einem trockenen Mund, sondern kann gerade bei älteren Männern auch die Konzentration und das Denken vernebeln. Zudem dürfen sie ab einer bestimmten Menge Resturin in der Blase nicht mehr angewendet werden.
Fazit: Das richtige Fundament setzen
Die Natur hat alles vorbereitet, wir müssen nur die richtige Basis schaffen. Wenn wir den Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht bringen, packen wir das Problem an der Wurzel.
Packe es an und setze dir ein stabiles Fundament für deine Männergesundheit!
Bitte beachte:
Meine Tätigkeit gehört zu den freien Gesundheitsberufen. Sie dient der Gesundheitsvorsorge und dem Wohlbefinden. Meine Website umfasst mein Wissen zur Rimkus-Methode, das ich in Rimkus-Intensivseminaren erlernt habe, die von Dr. Volker Rimkus, Dr. Dr. Thomas Beck und Dr. Eduard Rosler durchgeführt wurden. Ergänzt durch persönliche Informationen der vorgenannten Personen, den führenden Ärzten im Zusammenhang mit der Rimkus-Methode. Zusätzlich meinen umfangreichen Erfahrungsschatz, den ich mir über die Jahre in Bezug auf die Rimkus-Methode angeeignet habe.
Des Weiteren enthält meine Website weitere Inhalte zu verschiedenen Themen auf Gesundheitsvorsorge bezogen.
Tipps betreffen gesunde Lebensführung, Gesundheitsprävention und Resilienz im Alltag. Sie ersetzen keine ärztliche Abklärung oder Behandlung.
Dieser Blog-Beitrag ist keine Empfehlung, keine Therapie und kein Wirkversprechen. Es ist meine persönliche Erfahrung, Beobachtung und Meinung.